2012/12/18

Interesting...



Gerade habe ich diesen Artikel entdeckt:

Ab Februar 2013 können Kunden weltweit in ausgewählten H&M Stores ihre abgetragenen und kaputten Kleider gegen Rabattgutscheine eintauschen. H&M will mit dieser Initiative zum Kleidersammeln die Umweltverschmutzung durch Textilabfälle minimieren.

H&M gehört nicht unbedingt zu den Labels, die man mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Verbindung bringt. Das weiß die schwedische Modekette genauso gut wie wir und ließ sich deshalb etwas ganz Besonderes einfallen, um die Konsumenten davon zu überzeugen, dass H&M nicht der Modeteufel schlechthin ist. 

Die Initiative zum Kleidersammeln startet im Februar 2013. Weltweit können dann alte Kleidungsstücke in ausgewählten H&M Stores abgegeben werden. Dabei ist es egal, ob die Sachen Löcher haben, dreckig sind, von H&M oder irgendeinem anderen Label stammen. Denn dem Modegiganten geht es nicht in erster Linie um Wiederverwertung, sondern darum die Belastung für unsere Umwelt, die durch Kleidung im Hausmüll entsteht, zu minimieren. Pro abgegebener Tüte voll ausrangierter Klamotten vergibt H&M einen 15% Gutschein auf einen Artikel und ein beruhigtes Gewissen obendrauf. 


Die Initiative zum Kleidersammeln von H&M ist definitiv ein guter Anfang. Aufgrund der hohen Verantwortung des Textilriesen wünschen wir uns in Zukunft aber noch viel, viel mehr davon."

Mich würde es interessieren, in welchen Städten es in Deutschland möglich sein bzw. ob es hier möglich sein wird und wie die Sachen entsorgt werden, ich verweise auf den unten zitierten Artikel, deshalb erwähne ich diesen Aspekt an dieser Stelle - H&M möchte ja die Umwelt entlasten. Ob die Marke dadurch von irgendetwas ablenken möchte? Wir erinnern uns, dass vor knapp 1 1/2 Wochen bekannt wurde, dass bei Zara krebserrgende Mittel verwendet werden - es ist nur eine Spekulation von mir, ich möchte keine Gerüchte in die Welt setzten, aber H&M stand ja schon öfter unter Beschuss, unter anderem dadurch:
"H&M ist von massiven Problemen befallen. In einer Filiale in New York wurden die Winterartikel die nicht verkauft wurden zerschnitten und weggeworfen. Dies führte zu öffentlichem Empören, da in den USA Abertausende Obdachlose die Kleider gebraucht hätten um nicht zu erfrieren.
(via Finanznews

Sehr löblich von H&M an den Umweltschutz zu denken ;)
Ich finde das wirklich interessant und bin gespannt auf die Umsetzung!
Was sagt ihr dazu? Würdet ihr das in Anspruch nehmen?

Kommentare:

  1. Mich würde interessieren was wirklich mit der Kleidung passiert. Viel reden kann man ja auch in der Mode ohne das etwas passiert. Und gerade bei h&m mit z.b den ganzen Kooperationen "billigen Designerklamotten" bin ich etwas skeptisch! Ich bin wirklich gespannt wie das Ganze umgesetzt wird. Daran beteiligen würde ich mich aber aufjedenfall wenn die Kleidung wirklich an Menschen geht die es brauchen (oder irgendeinen anderen sozialen Aspekt), sonst kann ich die Kleidung gleich in den Altkleidersack werfen und bin damit auf der sicheren Seite...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Word! Toll geschrieben, dem kann ich nichts mehr hinzufügen ;)
      Ich bin auch wirklich gespannt wie das alles ablaufen wird und organisiert ist...mal abwarten ;)

      Löschen
  2. da bin ich ja mal gespannt was daraus wird!

    http://rockinglace.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  3. Das von H&M ist wirklich mit Vorsicht zu geniessen! Wir vom Freizeitcafe wünschen Dir schon jetzt schöne Weihnachten!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke schön! Das wünsche ich euch auch!

      Löschen